Als Christoph Matuschik die Süd-Apotheke in Bad Honnef übernimmt, verfügt der junge Apotheker bereits über Erfahrungen mit Kommissionierern. Für ihn ist von Anfang an klar: Er will seiner ersten Apotheke ein modernes Gesicht geben. Seit dem Umbau im Februar 2021 unterstützt ein automatisiertes Warenlager die Arbeit und hilft die Werte im Apothekenalltag zu leben, die dem Existenzgründer im Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern besonders wichtig sind.
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Mehr InformationenApothekenwahl als Existenzgründer
In erster Linie war die Chemie zwischen dem abgebenden Apotheker und Christoph Matuschik ausschlaggebend. Die stimmte sofort und führte letztlich auch zu einem Vorziehen des ursprünglichen Kauftermins. So übernahm Matuschik zwei Monate früher. Daneben beeinflussten zwei weitere Punkte die Kaufentscheidung. Zum einen die Möglichkeit der Modernisierung der in die Jahre gekommenen 90er-Jahre-Einrichtung. Zum anderen das geschäftliche Potenzial durch den Standort in einem inhabergeführten Einkaufszentrum.
« Schon früher fand ich es bei dem Heraussuchen der Medikamente unangebracht, sich umdrehen, weglaufen und den Kunden stehen lassen zu müssen. Deswegen wollte ich auf jeden Fall einen Automaten. Man verliert sonst nämlich auch die Möglichkeit, den Kunden noch mal für sich zu gewinnen und sei es einfach nur ein Smalltalk. »
Christoph Matuschik, Eigentümer der Süd-Apotheke
Ohne Weglaufen, ohne Wartezeit: Dank Kommissionierer näher am Kunden
Gleich zu Anfang des Umbaus der erste positive Effekt: Fällt eine Mitarbeiterin krankheitsbedingt oder urlaubsbedingt aus, lässt sich das Bedienen der Kunden dank des automatischen Heraussuchens der Medikamente gut bewerkstelligen – selbst bei Stoßzeiten.
Zudem gewinnt die Süd-Apotheke durch den Kommissionierer deutlich an Lagerkapazität. Im 3,60 Meter hohen und 5,60 Meter langen und knapp zwei Meter schmalen Automaten ist für bis zu 17.000 Medikamentenpackungen Platz. Aktuell dürfte die Auslastung bei 12.000 Packungen liegen. Die noch freien Kapazitäten will die Apotheke für die stetige Lageroptimierung und -erweiterung nutzen.
Ein weiterer Vorteil: Die Einlagerung und das Verbuchen der Waren bringen eine große Zeitersparnis für die Mitarbeiterinnen. Für sie heißt es jetzt nur noch: scannen, auflegen, fertig. Matuschik ergänzt: „Und natürlich fällt vielen Geschäftspartnern und Kunden die Aufgeräumtheit der Apotheke auf: War die Offizin zuvor mit Schirmständern und Waren überfüllt, so bietet sie jetzt viel Luft zum Atmen.“

« Dass sich die Kunden für den Automaten interessieren, hätte ich in dem Maß nicht vermutet. Das Coole daran: Wir können die Kunden aktiv mit zur Tür nehmen und sagen: Schaut doch mal rein. Viele kennen das gar nicht, sie nehmen nur ein kaum hörbares Surren wahr, oder wundern sich, wenn wir nicht wie gewohnt weglaufen. »
Christoph Matuschik, Eigentümer der Süd-Apotheke

Wie haben die Mitarbeiterinnen auf die Veränderungspläne reagiert?
Als junger Inhaber hatte Matuschik etwas Angst davor. Immerhin hatten er und das zwölfköpfige Team sich erst im Oktober kennengelernt. Schon im November informierte er sie über seine Umbaupläne. Womit er jedoch nicht gerechnet hatte: wie extrem die Vorfreude auf die geplanten Veränderungen war und wie sehr sie das zum Anpacken motivierte. Auch wenn keine der Mitarbeiterinnen bislang Erfahrung mit einem Kommissionierer hatte, zeigten sich alle sehr aufgeschlossen gegenüber dieser modernen Technik. Inzwischen möchten sie diesen recht stillen Mitarbeiter nicht mehr missen.
« Bei KNAPP Smart Solutions und deren Angebot fühlte es sich gleich richtig an. Zudem war ich überrascht, wie extrem positiv die Rückmeldungen von Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern angesichts des Umbaus und der Automatisierung ausfielen. »
Christoph Matuschik, Eigentümer der Süd-Apotheke
Die Zusammenarbeit fühlte sich richtig an
Der Kommissionierautomat ging Mitte Februar letzten Jahres in Betrieb. Anfang Februar startete Umbau, Planung und Betreuung in Zusammenarbeit mit der Firma rheindesign. Zuerst wurde die Einrichtung demontiert, dann baute KNAPP Smart Solutions den A1000 ein und realisierte die Inbetriebnahme im laufenden Betrieb. Denn die Süd-Apotheke zu schließen, ging aus zweierlei Gründen nicht:
1. konnte sich Matuschik das als Existenzgründer nicht leisten, und
2. hat er als Eigentümer einer Apotheke einen Versorgungsauftrag zu erfüllen.
